Mabel und Magit

Die beiden Combonischwestern stellen sich mit ihrem Engagement bei SOLWODI vor.

Im Film über Menschenhandel ist Mabel in den ersten 5 Minuten einige Male zu sehen.

Mabel: Von Jerusalem nach Berlin

2007 kamen die beiden Schwestern aus Rom ausdrücklich zu den Exerzitien auf der Straße nach Berlin und wagten einen neuen Anfang. In dem Buch EINFACH OHNE schreiben sie:

Einfach offen – Comboni Missionsschwestern in Berlin

Ohne Sprache….
Ich konnte damals noch kein Deutsch, als ich zu Straßenexerzitien nach Berlin kam. Es war verrückt. Jetzt weiß ich es, aber ich glaube, ich habe das erst richtig begriffen, als ich schon im Flugzeug war, unterwegs nach Berlin. Ich wusste nur einfach, dass ich das machen musste. Es war ein Moment des Umbruchs für mich. In meinem Orden nannten sie es „Krise“. Und als ich ein paar Monate in Rom war, geparkt, weil meine Oberinnen nicht wussten, was sie mit mir machen sollten, erinnerte ich mich an Gabriella, die mir einmal von den Straßenexerzitien erzählt hatte. Es war der richtige Zeitpunkt. Straße, wieder auf der Straße.
Und ich hatte Lust, Gott weg von den Strukturen, weg von Regeln und vom Geplanten zu begegnen.
Und du, Margit, warst auch in Rom. Warst die einzige Deutsche in unserem Orden, aber was war mit der deutschen Sprache? Ach, die war weg. Die war irgendwie weg, ich konnte sie nicht so leicht abrufen, weil ich sie lange nicht benutzte. In den 27 Jahren die ich weg war, habe ich die Sprache nicht benutzt. Nur im Urlaub habe ich Fränkisch mit meinen Eltern gesprochen. Aber die Straßenexerzitien wollte ich einfach machen. Es war der Moment. Ich wusste, dass Christian Herwartz einmal im Jahr Straßenexerzitien in Nürnberg anbot, aber ich hatte nur im Februar Zeit und da gab es keine geplanten Exerzitien. Dann hat Christian gesagt, dass wir nach Berlin kommen könnten. Ich wollte aber nicht alleine nach Berlin, dann habe ich dich, Mabel, gefragt ob du mitkommen möchtest.

Ohne Regeln…
Wir kamen in der Nacht am Kotti an, und alles um uns herum war einfach ganz anders als im Generalat in Rom. Es war die erste Begegnung mit der Straße. Wir kamen in der Naunynstraße an, und alle hießen uns herzlich willkommen. Ich spürte sofort, dass ich an diesem Ort etwas zu finden hatte, oder zu suchen. Es ist schwierig zu beschreiben, aber ich fühlte mich so angezogen, dass ichmich selbst überraschte, als ich sagte, hierher muss ich zurückkommen. Am Tag darauf gab uns Christian ein Blatt mit den Orten, die wir besuchen konnten, am Rande der Stadt, Orte der Armut, Orte des Widerspruchs, des Widerstands, wo Geschichten der Vergangenheit und der Gegenwart sich vermischten. In der Gemeinschaft gibt es keine Regeln, sagte Christian, nur die Gastfreundschaft. Der Kopf konnte das nicht begreifen, aber das Herz spürte einen großen Frieden und eine große Freude, eine Erweiterung. Das war klar: die Gastfreundschaft ist die goldene Regel, und wenn man sie lebt, braucht man keine anderen, sie sind sogar ein Hindernis, eine Ablenkung.

Ohne Uhr…
Und dir Margit wurde die Uhr genommen.
Ja, an einem Sonntag als der Gottesdienst eine Stunde später anfing und wir mit Christian auf dem Gras vor der Thomas Kirche warteten. Sie war weg und ich wusste nicht für wie lange, aber ich wusste es war ok. Acht Monate später beim Auszug habe ich sie wiederbekommen. Die Zeit ohne Uhr war Zeit ohne Druck, ohne Zwänge, ohne etwas zu müssen. Einfach leben. Es war nicht wichtig zu wissen wie spät es war. Nur früh morgens hat der Wecker geklingelt, damit ich um sechs im Café Krause, dem Obdachlosentreff in der Thomas Kirche, sein konnte, um mit den Obdachlosen zu frühstücken. Auch da hatte ich keine Funktion, ich war nur da um mit diesen Menschen zu frühstücken. Der Pfarrer hatte mich gefragt, ob ich das machen würde. Ich bin einfach hingegangen und habe mich dazugesetzt und gefrühstückt. Ich war eine von ihnen. Die Begegnungen haben sich ergeben, dort wie auch im Hause oder auf der Straße. Ich hatte Zeit und konnte sehen wie Menschen kämpfen um zu überleben, materiell oder in zerbrochenen Beziehungen.
Die Obdachlosen hatten oft ganz normale Familien und Beziehungen und sind dann
durch irgendwelche Umstände wie Krankheit oder Arbeitslosigkeit auf der Straße
gelandet. Manche von ihnen waren fast glücklich auf der Straße. Das war mein Eindruck. Im Café Krause waren viele fröhliche Menschen. Manche sind auch gekommen, um dort zu duschen. Manche hatten kleine Tätigkeiten, wie Flaschensammeln. Sie hatten Zeit auch zwei Teller Suppe zu essen, miteinander zu reden. Und ich war da und hatte auch Zeit so wie sie.

Ohne Aufenthaltserlaubnis…
Nach den Exerzitien war es mir klar: Ich musste nach Berlin zurückkommen. Auch wenn es wegen der Sprache verrückt war. Aber in der Gemeinschaft gab es viele Sprachen, und jemand war immer bereit zu übersetzen. In der Gemeinschaft, die schon seit dreißig Jahren am selben Ort bestand, hatten schon viele Menschen von unterschiedlichen Sprachen, Religionen, Kulturen und Richtungen einen Ort gefunden. Dann fragte ich meine Oberin, ob ich vier bis maximal sechs Wochen nach Berlin kommen konnte.
Und du, Margit, warst auch in einer Krise mit deiner Arbeit Rom. Es war dir klar, dass eine Reflexion – und es war deine Aufgabe, diese auf Ordensebene zu organisieren – nur mit dem Kopf keinen Sinn machen würde. Ich habe dich bewundert, dass du den Mut gehabt hast, deine Arbeit im Generalat aufzugeben und auch nach Berlin zu kommen, auf die Spuren, die du während der Exerzitien gesehen hattest.
Ja, das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. In der Gemeinschaft der
Naunynstraße und auf den Straßen Berlins habe ich das Leben wiedergefunden, Freude über die Zugehörigkeit zu den Suchenden.
Nach sechs Wochen in Berlin waren wir mit unserer Suche noch am Anfang. Das war das einzige was wir wussten. Auch nach drei Monaten war es so. Als Italienerin hätte ich mich nach drei Monaten anmelden sollen, sonst war ich auf eine Art illegal. Die Anmeldung aber hatte mit einer Sesshaftigkeit zu tun, und ich wusste nur jeden Tag, dass ich den Tag dort verbringen musste. Christian, der uns beide begleitet hat, hat uns in dieser Wahrnehmung bestärkt. Und die Gemeinschaft war einfach ein freier und offener Raum, wo Leere und Fülle sich begegneten. Menschen, die alle nur das voneinander wussten: dass auch die andere oder der andere auf der Suche war, auf der Suche nach dem Glauben, nach einem neuen Auftrag, nach einer neuen Richtung, nach einem Obdach. Irgendwie waren wir alle ohne „Aufenthaltstitel“. Alle in diesem offenen Raum, der keine Grenzen kennt.

Ohne zu wissen wie es weiter geht…
Dass ich das mit 51 sagen würde, hätte ich mir auch nie träumen lassen. Gleichzeitig war es gerade dieses Nichtwissen, das stimmig war. Mir wurde langsam klar, dass eine Art zweite Berufung im Raum stand und dass diese mit „einfach leben“ zu tun hatte, ohne viele große Reflexionen und Planungen. Es war mir weder wichtig noch hilfreich zu wissen, wie die nächsten sechs Jahre verlaufen sollten. Es war mir wichtig und hilfreich dagegen, den einfachen Menschen nahe zu sein. Nicht in einer Funktion als Chefin oder Oberin, sondern ganz einfach als Schwester, als eine unter anderen.
Und was war mit dem Comboni Charisma an diesem Ort?

Das Comboni Charisma neu entdecken…
Ich hatte angefangen zu einem Sprachkurs zu gehen um die deutsche Sprache zu lernen. Die letzte Sprache, die ich mir als Comboni Missionsschwester vorgestellt hatte zu lernen. Gerade zu der Zeit, als unsere einzige Gemeinschaft im deutschsprachigen Raum, in Nürnberg, geschlossen wurde, weil in Frage gestellt wurde, ob Deutschland für die Combonischwestern ein Missionsland war. In Berlin aber hatte ich meine Berufung so stark gespürt, sowohl in der Gemeinschaft als auch auf den Straßen einer Stadt, die für mich ein Symbol war für Einheit, für die Vereinbarung von Gegensätzen, eine Stadt, die noch die Spuren der Ungerechtigkeit und Unterdrückung zeigte. In dieser Zeit bekam Margit einen Anruf von Sr. Juvenalis, der wir einmal begegnet waren und mit der wir über unsere Suche nach einer neuen Aufgabe in dieser Stadt als CMS gesprochen hatten, weil wir diese neue Berufung so stark spürten. Sie sagte, dass Sr. Lea Ackermann zwei Ordensschwestern in Berlin suchte, um eine Beratungsstelle von SOLWODI aufzubauen und Frauen auf der Flucht und Opfer von Menschenhandel und anderen Formen von Gewalt zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, ein neues Leben zu finden. Ich hatte schon in den USA im Rahmen meines Studiums der Psychologie in diesem Bereich gearbeitet. Und jetzt war ich froh über solch eine Aufgabe, in der ich nicht als Direktorin wie in Dubai sondern als Begleiterin arbeitete. Diese Arbeit war ein klarer Auftrag Gottes, unser Charisma unter diesen Frauen zu leben, sie zu beschenken und uns von ihnen beschenken zu lassen. Wir wollten besonders afrikanische Frauen, die wegen Rassismus oft mehr benachteiligt sind, unterstützen. Diese Frauen stärken uns hier in Berlin in unserem Charisma, weil unsere Leidenschaft für ihre Inklusion in die Gesellschaft und für die Gegenseitigkeit im Glauben ein Reflex der Leidenschaft Combonis für eine Welt ohne Sklaverei und ohne Grenzen ist. Für Comboni war Afrika die „schwarze Perle, die in der Kirche noch fehlte“.

Nur Dankbarkeit…
Und jetzt zurück zum Anfang: Einige von diesen Frauen haben wir im Laufe der Zeit in der Naunynstraße unterbringen können, weil sie in Not waren und ein Obdach brauchten. Wir wussten, es war der richtige Ort, ein offener Raum der Inklusion und der Grenzenlosigkeit. Dort haben alle einen Aufenthalt im Reich Gottes, und das ist genug. Und diese Frauen haben das Leben wieder neu gefunden, weil sie sein durften wie sie sind. Ja, das ist die Naunynstraße: der Ort wo jeder und jede sein darf wir er oder sie ist, das ist das Reich Gottes auf der Erde, das Reich Gottes, für das Comboni und andere Held*innen der Geschichte der Menschheit gelebt haben und für das sie gestorben sind.
Am Ende dieser unvollständigen Erzählung bleibt von uns beiden einfach eine tiefe Dankbarkeit.
Mabel und Margit

und aus Geschwister erleben Seite 69:

SchwesterMabel Marotti

Ich hab nichts Besonderes zu erzählen. Meine Geschichte ist eine Geschichte des Alltags. Wer soll ein Interesse an meinem Leben haben? Das waren meine ersten Gedanken, als ich von Christian sehr sanft und mit großem Respekt angefragt wurde, ob ich auch etwas zu diesem Buch beitragen möchte. Aber jetzt sitze ich am Computer und überrascht höre ich eine leise Stimme in mir, die sagt, dass mein Alltag gesegnet wurde und deswegen heiliger Boden geworden ist. Auf diesen Boden darf jeder Mensch treten, der in die Konstellation meines Lebens tritt. Der Boden ist die Erde, wo alle Menschen sein dürfen und wo wir Menschen uns als gleichberechtigte Geschwister bewegen.
Bevor ich weiter schreibe, möchte ich aber einen Titel für diese Zeilen haben, auch wenn ein Titel nicht unbedingt am Anfang einer Geschichte sein muss. Ich bin eine Ordensschwester, die in den letzten Jahren immer weniger über Gott und von Gottes Wegen verstanden hat. Im Orden habe ich früher immer eine gewisse Sicherheit gefühlt, die ich heute verloren habe. Diese Sicherheit hieß „Wissen über Gott“. Deswegen möchte ich mich gerne nicht mehr Ordensschwester nennen, sondern einfach Schwester. Und vielleicht soll dieses Wort „Schwester“ der Titel dieses Beitrages sein.
2006 kam ich nach Berlin zu Straßenexerzitien und zwar kurz nach meiner Rückkehr in meine Heimat Italien, wo ich mit meinen Oberinnen versucht habe zu verstehen, warum ich in den letzten Jahren bzgl. meines Ordenslebens so unruhig geworden war. Sieben Jahre lang habe ich in Dubai in einer großen multiethnischen Schule für Gastarbeiterkinder gearbeitet. Ich war einerseits mit den Schülern und der Vielfalt der Kulturen sehr glücklich, andererseits mit dem Leben im Orden und mit der Macht der Religionen – der christlichen wie der muslimischen – sehr gespalten, konnte aber nicht klar sehen, wo das Problem lag.
Nach Berlin kam ich während dieser Zeit zusammen mit meiner Mitschwester Margit, die auch auf der Suche nach neuem Leben war, auch wenn es ihr nicht so bewusst war. Die Tatsache, dass sie auch auf der Suche war, und dass sie wenig über Gott und Gottes Wege sagen konnte, zog mich an. Sie war die richtige Reisegefährtin. In Berlin war es kalt. Die Obdachlosen auf der Straße hatten nicht viel zu sagen. Eine Frau in einem Altenheim winkte mich aus dem Fenster zu sich herein und mit einem liebevollen Lächeln packte sie mich am Arm und sagte immer wieder: „Ich weiß nicht“. In der WG in der Naunynstraße waren Menschen von allen Lebensrichtungen, deren Träume ganz alltäglich waren, im Gegensatz zu ihren Geschichten. Am Tisch wurde viel in der einfachsten Art besprochen. Ich fühlte mich zu Hause, geborgen, auch wenn ich spürte, dass mich diese neue Welt, in einer Fremdsprache, die ich nicht konnte, so weit entfernt von meinen Erwartungen, alle meine Sicherheiten, auch über Gott und Gottes Wege, weggenommen hatte.
Wo war ich? Wer war ich dann? Im Orden nannten es viele Mitschwestern Midlife Krise und versuchten mich zu trösten. Sie hielten das für normal, etwas wie ein eindeutiger Fall von Masern, wo man nur im Bett bleiben und sich auskurieren soll, bis die Krankheit vorbei ist. Verschiedene Kuren wurden vorgeschlagen von Psychotherapie bis zur Promotion in Übersee. Dann würde alles ok sein. Mabel würde wieder zu sich kommen. Aber ich wusste, dass etwas in mir mich ständig in einer ruhigen Art rief, eine subtile Stimme, deren Gesicht ich nicht sehen konnte. Weiter in Berlin zu bleiben bedeutete für mich, die Sicherheiten der vorgeschlagenen Kuren wegzulassen und mich auf diese Stimme einzulassen. Margit war auch im selben Boot und das war ein Zeichen der Liebe Gottes, die ich nicht mehr verstehen, aber nie wie jetzt spüren konnte.
Christian, der Mann hinter diesem Buch, sagte nichts. Ich hätte so gerne eine geistliche Begleitung gehabt, die mir sagen konnte, was eigentlich mit mir los war, ob ich den Orden verlassen sollte, ob ich mich geirrt hatte, ob Gott mich noch als Ordensschwester wollte … Christian hatte aber immer nur ein strahlendes Gesicht, wenn wir über meine inneren Bewegungen geredet haben. Und das war für mich ein Spiegel. In seinem Gesicht sah ich meines und das von Gott. Nur indirekt konnte ich sehen und spüren, dass ich nun auf dem alltäglichen Weg bleiben musste, ohne etwas anderes von Gott zu verlangen, ohne zu wissen.
Eines Tages rief jemand an und sagte, dass Sr. Lea Ackermann zwei Schwestern suche, die bei SOLWODI (Solidarity with Women in Distress – Solidarität mit Frauen in Not) in Berlin mitmachen würden. Die Berufung war klar: Mit Frauen wie ich, Migrantinnen wie ich, die auf der Straße gelandet oder wegen Armut und Perspektivlosigkeit gestrandet waren, arbeiten zu dürfen, war für mich die Gnade Gottes, der mir meinen Weg nicht mehr nach meinen gewohnten Vorstellungen zeigte, sondern durch den Ruf dieser inneren Stimme. Schwierig, dem Orden zu erklären, dass ich nur auf diese Stimme hören musste. Es war wie ein innerer Zwang, der zur Freiheit beruft.
Heute lebe ich meinen Alltag nach dieser Stimme. Gott ist leiser geworden, aber spricht viel mehr in allem und durch alles. Die leise Stimme höre ich heute, wenn eine Frau in der Abschiebehaft weint oder lacht, wenn eine gestrandete Mutter ein Frühchen zur Welt bringt, wenn Margit gerne isst, was ich koche, wenn Menschen Leben suchen, wenn die Stadt in ihrer Vielfalt lebendig zu sein scheint, wenn die Natur mich still werden lässt, wenn ich wegen der Ungerechtigkeit des Lebens für so viele Menschen aufschreie. Auf meine Fragen, ob ich noch Ordensschwester bin, ob ich den Orden verlassen soll, bin ich nicht oft eingegangen. Es ist nicht mehr eine relevante Frage, weil es nicht mehr um den Intellekt geht, sondern um das Leben in seinem geheimnisvollen Sinn.
Zwei unserer Ordensoberinnen haben uns vor einiger Zeit besucht. Sie haben gesagt, dass wir weiter als Comboni Missionschwestern unsere „Mission“ in Berlin leben dürfen. Ich bin nicht mehr über Begriffe wie Mission sicher, aber ich habe die Geschwisterlichkeit gespürt und das war schön. Dies ist mir heute wichtig: Schwester zu sein, Schwester aller Menschen, universelle Schwester, oder einfach Schwester.