Klaus Mertes, nach Exerzitien in Kreuzberg (August 2001)

THEOLOGISCHE ÜBERLEGUNGEN

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Das Fundament der Exerzitien und die Ausgangsfrage: „Was macht mich am meisten zornig? Was ärgert mich am meisten?“ Die Frage ist gestellt, um hinter dem Nein des Zornes dem Ja auf die Spur zu kommen, das ich ganz tief in meinem Leben bejahe, mehr vielleicht, als ich es selbst weiß. In dieser Ausgangsfrage, als Frage nach meinem Fundament gestellt, steckt eine Erinnerung an das Glaubenbekenntnis in der Taufe.

Wir sind es gewohnt, in sonntäglichen Gottesdiensten das Glaubensbekenntnis abzulegen, aber in anderer Form als in der Taufe. In der Taufe sagen wir nämlich Nein, bevor wir Ja sagen; wir widersagen, bevor wir zusagen. Das wird oft vergessen, so als wäre mein Fundament, mit dem ich in das Leben oder auch in die Exerzitien eintrete, etwas Positives „an sich“ am Grunde meiner Existenz, das zeitlich und sachlich vor allem Negativem und Gefährdenden steht. Aber das Postive besteht eigentlich schon in dem Geschenk, negieren zu können, nein sagen zu können – so wie die Schöpfung selbst ja nicht nur einfach das Hinsetzen von etwas Positivem in einen leeren Raum hinein ist, sondern Negieren: Teilen der lebensbedrohlichen Fluten, Befreiung aus der Sklaverei.

Dieses im Nein-Sagen sich erschließende Fundament setzt mich in Beziehung zu meiner konkreten Umwelt. Es hebt mich nicht über die Wirklichkeit hinaus, in eine ideale Wirklichkeit. Ich muss nicht nach etwas Positivem suchen, das es in der Wirklichkeit, so wie sie ist, nicht gibt. Ich muss auch nicht das Positive aus der immer zweideutigen Wirklichkeit herauspicken oder versuchen, vor allem das Positive zu sehen, um darin das Fundament zu entdecken. Die Fundamentsbetrachtung besteht nicht in einer Übung zum „positive thinking“. Vielmehr finde ich das Fundament für die Exerzitien, für meinen Weg mit Gott, in der kritischen Begegnung mit der Wirklichkeit, wie sie ist.

2

Kritisch „unterscheiden“ ist etwas, was schon in den Vorgang des Erkennens des Fundaments hineingehört. Wenn ich mein Fundament – mein und der anderen Menschen Geschöpfsein – geistlich begreifen will, dann muss ich tiefer begreifen können, worin dieses Fundament nicht besteht. Das entspricht dem ersten Gebot des Dekaloges. Die Anerkennung Gottes, der mich geschaffen und befreit hat, geht einher mit der Negierung der anderen Götter, die mich mit den falschen Verheißungen von Schöpfung und Befreiung umgarnen, um mich so vernichten und versklaven zu können.

Im Fundament steckt somit auch ein Scheidung von Anfang an: Gott steht auf der Seite der Schöpfung und der Befreiung. Klassisch ausgedrückt: Die Erfahrung der Gottheit wird mit der Erfahrung des Ethischen in Verbindung gebracht: „Gott ist gut, es ist nicht Böses in ihm.“ Es mag sein, dass sich im weiteren Verlauf meiner Geschichte und der Geschichte der Menschheit „dunkle Seiten“ Gottes zeigen, doch der Notenschlüssel vor dem Text des Lebens mit Gott lässt mich auch die dunklen Töne, die Moll-Akkorde, dieAbbrüche in meiner Lebensmelodie vor dem Hintergrund dieses Notenschlüssels lesen: Gott ist gut. Er will Freiheit, nicht Sklaverei. Er will Geschöpf, nicht Marionette. Er will Liebe, nicht Hass. Er will Leben, nicht Tod. Er will Einheit, nicht Spaltung.

Der Zugang zum Fundament über eine ethische Fragestellung ist ein Zugang über eine allgemein zugängliche Erfahrung. Das ist eigentlich selbstverständlich. Aber gerade wenn wir uns aus dem Binnenraum des Glaubens heraus die Frage nach dem Fundament stellen, dann ist es oft schon verstellt durch zu viel „Wissen“ um die Heilige Schrift, um die dogmatische Tradition der Kirche, um Vorgaben von außen und von anderen. Mein Fundament hat dann oft kein oder nur wenig Verankerung in der eigenen Erfahrung, dafür um so mehr in der Überlieferung, der ich von Kindesbeinen an begegnet bin, die ihrerseits auf Erfahrungen von anderen basiert. Damit soll die Erfahrung anderer nicht kleingeschrieben werden, insbesondere nicht die Erfahrungen, die in den kanonischen Schriften des Glaubens und in der dogmatischen Tradition der Kirche festgehalten werden. Aber wenn ich mich auf den Weg der Exerzitien begebe, dann begebe ich mich auf den Weg meiner Erfahrung. Es geht dann zwar um denselben wie Gott wie dem Gott Abrams, Isaaks und Jakobs, dem Vater Jesu, aber das bedeutet nicht, dass ich dieselben Erfahrungen mit ihm mache wie sie.

Das Ethische ist etwas Universelles, das bedeutet auch: etwas nicht-Exklusives. Das Fundament, von der Erfahrung des Ethischen her angesteuert, bringt mich tatsächlich mit Gott dem Schöpfer in Kontakt, weil Gott ja der Schöpfer aller Menschen ist, nicht nur der Gottgläubigen. Damit bringt es mich selbst aber zugleich in Kontakt mit allen Menschen, mit meinen Nächsten. So ist ein individualistischer Zugang zu den Exerzitien schon im Fundament ausgeschlossen – als ginge es nur um mein Verhältnis zu Gott. Ich stehe vor Gott immer schon als Glied eines Leibes, als Teil seiner Schöpfung, die zu mir gehört. Ich reproduziere auch keine kirchliche Sonderwelt, wenn ich der Frage nach dem Fundament nachgehe, sondern sehe mich und die Welt vor Gott in ihrer Zusammengehörigkeit und in ihrer Berufung zur Einheit vor und mit Gott.

3

Der „Stoff“ der Betrachtungen während der Exerzitien in Kreuzberg ist die Stadt. So wie in den „normalen“ Exerzitien das Leben Jesu mit allen Sinnen betrachtet wird, so betrachte ich in den „Stadt-Exerzitien“ die Stadt mit allen Sinnen. Und ich betrachte sie geistlich, das heißt: Ich rechne mit der Gegenwart Gottes in ihr.

Die Betrachtung der biblischen Geschichten in den Exerzitien ist nicht nur als eine Arbeit der Phantasie gedacht, um etwas Historisches, Vergangenes möglichst plastisch nachzuempfinden. Vielmehr betrachten ich in den Exerzitien das Leben Jesu, das Leben Israels mit Gott, um in der Betrachtung in der Gottheit zu sein und ihr zu begegnen, Vater, Sohn und Geist. Im Evangelium als historischem Text spricht Jesus zu den Jüngern, zu den Pharisäern, zu dem Volk. In meiner Betrachtung des Evangelium spricht Jesus dieselben Wort jetzt zu mir persönlich, „im Geist“ – genau dieselben Worte; dieselben Worte in anderen Worten; eventuell sogar neue Worte, wie einst bei Paulus. Das jedenfalls unterscheidet die geistlichen Exerzitien von bloßen Übungen: ich rechne damit, dass in ihnen die Dimension des bloßen Trainings übersprungen und plötzlich der große Ernst und die große Freude des Lebens begegnen, die Begegnung mit der lebendigen Gottheit. Und dasselbe gilt auch für die Betrachtung des eigenen Lebens insbesondere in der „Ersten Woche“ der Exerzitien: Auch hier betrachte ich nicht einfach nur, um mir etwas über mich bewusst zu machen, sondern ich öffne mich dem Geist Gottes, der mir etwas bewusst macht.

Wenn die Bibel, die Perikopen des Evangeliums und auch mein Leben Gegenstand der Betrachtung sind und sein können, „heiliger Ort“, an dem ich der Gottheit begegne, warum sollte es dann nicht auch die Stadt sein können, das Leben anderer Menschen, insbesondere das Leben derjenigen, die an den Rand der Stadt gedrängt sind und sich außerhalb der Perspektive meines Alltags befinden? Natürlich muss es nicht Berlin-Kreuzberg sein; es kann auch jede andere Stadt sein. Aber es gibt vom Evangelium her Akzente (das Evangelium ist und bleibt also iummer auch die Brille, durch der ich mein Leben oder die Stadt sehe): Jesus sagt seine Gegenwart insbesondere bei den Armen und Sündern zu, bei den Gefangenen, Obdachlosen, Dirnen, Hungernden, Dürstenden, Verschuldeten, Kleinkriminellen. Deswegen ist, um in der Sprache Berlins zu sprechen, Kreuzberg als Ausgangspunkt der Gottessuche besser geeignet als der Potsdamer Platz, Plötzensee besser als die „goldene Else“, das türkische Kaffee besser als die Pizzeria. Das heißt nicht, dass man nicht auch den Potsdamer Platz, die goldene Else oder auch die Pizzeria betreten könnte. Ein Exerzitant tat es: er besuchte den Postdamer Platz und begegnete dort dem Versucher. In unserem Gespräch haben wir dann lange über die Frage gesprochen, ob man Orte besuchen darf, wenn man weiß, dass sie vom Versucher bewohnt werden. Biblisch gesprochen: Jesus ging nicht freiwillig in die Wüste, sondern er wurde dorthin „geworfen“ (Mk 1,12). Und auch nach Jerusalem ging er nicht freiwillig, sondern weil er es „musste“ (Mk 8, 31).

4

Aber wie kann eine zufällige Begegnung auf der Straße zu einer Begegnung mit Gott werden? Ich schlendere auf der Straße und werde von zwei leicht betrunkenen Obdachlosen angsprochen: „Wir haben auf Dich gewartet!“ Ich sitze auf dem Drogenumschlagplatz am Kotbuser Tor und was dort geschieht wird mir zur Predigt. Ich stelle mich bei der Suppenküche und werde Gast auf Grund einer Einladung. Eine Flöte spielende Frau am Wegesrande beeindruckt mich und mir wird bewusst, dass ich meist nur Dinge mache, um Funktionen und Zwecke zu erfüllen. Ich unterhalte mich mit einem Kleinkriminellen und werde durch diese Begegnung von von meiner Haltung des Richtens. Ich besuche die Versöhnungskirche und spüre den Schmerz des Unversöhnten in meinem Leben.

Um einen Ort in der Stadt als „heiligen Ort“ erfahren zu können, muss ich mich öffnen, so wie ich mich in den Exerzitien öffne, um Jesus im Evangelium und Gott in meinem Inneren zu begegnen. Doch die Begegnung kann ich nicht machen. Sie muss mir geschenkt werden. Es ist auch wichtig, sich nicht unter Streß setzen zu lassen von Erzählungen anderer über Orte, die ihnen heilige Orte wurden. Der heilige Ort, das ist für mich der zufällige Ort – der für mich zufällige Ort.

Nehmen wir das Beispiel der beiden leicht angetrunkenen Obdachlosen, sie mich zu sich einladen mit den Worten „Wir haben auf Dich gewartet!“. Ich setze mich zu ihnen und verbringen zwei Stunden mit ihnen – nicht in der Haltung des Helfenden, des Problemslösers, sondern in der Bereitschaft, mich beschenken zulassen von diesem Wort, von dieser Einladung. Was sich entwickelt, habe ich nicht in der Hand. Erst später, im abendlichen Austausch kann ich vielleicht entdecken, dass dieser Ort für mich heilig, diese Begegnung für mich heilig war.

Das ist theologisch sehr interessant: Die beiden Obdachlosen wissen nicht, dass ihr Satz „Wir haben auf Dich gewartet“ in den Exerzitien Wort Gottes für mich geworden ist. Genausowenig kann ich ja von mir wissen, ob ich Wort Gottes für andere bin. Nur: Das ist ja gerade das Elend so vieler Frommer, auch mein Elend als Frommer: Ich will durch mein Leben, durch mein Wort, durch meine caritatives Engagement etwas von der Liebe Gottes weitergeben, ich will Wort Gottes für andere sein – und bin es gerade so nicht. Gott macht zum „Brief Christi“ (2 Kor 3,3) an mich, wen er will. Und ich entdecke Gottes Wirken in der Botschaft gerade daran, dass auch der Bote gar nicht weiß, wessen er Bote er für mich ist in dem Wort, das er an mich richtet. Der Brief weiß nicht, dass er beschrieben ist.

So werde ich eingeladen zu glauben. Ich setze mich zu den Einladenden hinzu. Ich verfolge keinen Zweck mit der Annahme der Einladung. Ich folge der Einladung, und das ist meine Glauben. Wenn die Einladung zu Ende ist, gehe ich weiter. In der Eucharistiefeier, im Austausch mit den Mitbrüdern und Mitschwestern lasse ich mir die Deutung schenken, so wie ich mir die Einladung habe schenken lassen. Aber gerade auch in dem Austausch ist es nicht der Mitbruder oder die Mitschwester, die deuten, sondern auch hier ist die Deutung das Geschenkte, und es ist dann am meisten Geschenk, wenn der Deutende im Moment seiner Deutung gar nicht weiß, dass und was er mir schenkt.

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Ist das naiv, auf diese Weise Exerzitien zu machen? Nicht nur eine „exposure“ (ich setze mich einer bestimmten sozialen Grenzsituation aus, um mich hineizuversetzen, wie das ist, in dieser Grenzsituation zu sein), sondern ein Öffnung auf Gott hin in der „exposure“? Natürlich ist das naiv, aber ich weiß nicht, wie man sich überhaupt auf Gott hin öffnen kann, ohne einfach ganz naiv mit ihm zu rechnen, mit leeren Händen, „arm vor Gott“ (Mt 5,1). Ohne diese Naivität kann ich auch nicht das Evangelium betrachten, und ohne diese Naivität kann ich auch nicht nach den Spuren Gottes in meiner Seele schauen. Wie lächerlich wirkt manchmal das Getöse und Geklingel theologischer Theorien, die nicht zugeben können, dass am Grunde all ihrer Diskurse Naivität ruht, ein naives Rechnen mit Gott.

Es gibt eine Naivität des Glaubens, die vor allen fundamentalistischen Vereinnahmungen, vor allen erlebnisreligiösen Verwechslungen geschützt werden muss. Das geht nur über strenge Selbsprüfung und durch die Bereitschaft, sich immer wieder prüfen lassen: Bin ich es, der hier etwas macht, oder mache ich wirklich nichts, so dass tatsächlich etwas geschehen kann, was ich nicht gemacht habe? Der Glauben ist ein Gehen in das Dunkle, Unbegriffene, Unbegreifliche, das mich zum Stottern und Verstummen bringt, das mich schwach und verletzlich macht. Der Glaube ist Naivität um den Preis des Verzichts auf selbstgemachte Sicherheiten, auf tolle Erlebnisse und imponierende Bildung. Die nicht-naive Sprache der Theologie hat nur den Zweck, diesen Raum der Naivität zu schützen gegen die Vereinnahmungen – und auch gegen die Einschüchterungsversuche großer Worte und Systeme. Denn die großen Worte der Theologie sind ohne den Glauben gar nicht zu begreifen.

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Sind solche Exerzitien „ignatianisch“, höre ich fragen. Aber wer hat schon das Monopol, zu wissen, welche Exerzitien „ignatianisch“ sind? Waren die alten Vortragsexerzitien schon deswegen, weil sie keine Einzelexerzitien waren, nicht „ignatianisch“? Die Exerzitien von Ignatius (>„ignatianisch“) sind nicht auf eine Form zu pressen.

Ich sehe in den Straßen-Exerztien eine ganze Menge an „ignatianischen“ Elementen: Sie finden in einem Milieu statt, in dem gerade auch Ignatius und die ersten Gefährten vorzugsweise gelebt haben, gerade auch in der Zeit ihrer eigenen Exerzitien und „Rückzüge“. „Die Straße ist unser Haus“ pflegte Nadal zu sagen. Die „Exerzitien“ sprechen von der Sehnsucht, dem armen Jesus arm zu folgen – wo anders sollte man den armen Jesus besser entdecken können als unter den Armen? Die Exerzitien sprechen gerade in der ersten Woche von Umkehr angesichts der Begegnung mit dem barmherzigen Gott – wo anders erfahre ich meine Veränderungsbedürftigkeit klarer als da, wo ich dem mir Fremden begegne? Vielleicht sonst nur da, wo ich den Opfern meiner mir selbst gar nicht ganz bewussten Täterschaft begegne, plötzlich, unvermutet.

Die „Zweite Woche“ beginnt mit der Menschwerdung – wo kann ich Gott also mehr begegnen als im lebendigen Menschen? Das Christentum ist keine Buchreligion. Der Vater im Himmel hat seinem Sohn auf Erden keinen Text diktiert. Das Evangelium als Buch kann bloß Buchstabe werden, zu bloßem Buchstaben und Wissen, zu bloßer Bildung und Bibelkenntnis erstarren. Als Wort Gottes ist das Evangelium aber vor allem menschwerdend in den Menschen heute und hier. Ich könnte es jedenfalls anders gar nicht als „Wort Gottes“ verstehen, auch nicht das Buch selbst, insofern das Evangelium ja auch Buch ist.

Gott suchen und finden in allen Dingen“ (Ignatius) – und ausgerechnet auf der Straße, in der Begegnung mit Menschen mit dieser Suche aufhören? Die Straße als Predigt. Die Entdeckung der Perikopen des Evangeliums in den Orten der Stadt, in der ich lebe. Das ist eine Weise, ignatianische Exerzitien zu machen. Insbesondere sind „ignatianische“ Exerzitien kein Spiel, denn wenn mir darin das Geschenk der Begegnung mit Jesus gemacht wird, dann wird es vermutlich auch für die Zeit nach den Exerzitien mit Veränderungen meines Lebens verbunden sein – nicht mit einem großen pelagianischen „Hauruck“ in Form von „guten Vorsätzen“, sondern in kleinen Schritten, die durch geistliche Freude bestätigt werden (vgl. „Regeln zur Unterscheidung der Geistern“). Und darin zeigt sich wieder etwas besonders „ignatianisches“ der Exerzitien: Ignatius und die ersten Gefährten wandten sich mit den Exerzitien besonders gerne an suchende Menschen, an Menschen in Krisensituationen. Denn das Ziel der Exerzitien ist nicht einfach Stabilisierung des Status Quo bei der/dem Exerzitanten, sondern „Frucht“: etwas Neues, eine Bewegung, ein neuer Schritt.

Berlin, 25.8.2001

Klaus Mertes SJ