Interreligiös

Unsere Gruppe Interreligiöses Friedensgebet lädt jeden 1. Sonntag im Monat um 15 Uhr zum offenen Gebet unter freiem Himmel ein, also unter der Kuppel, die uns alle eint.

In der Regel geschieht dies auf dem Gandarmenmarkt in Berlin vor dem Deutschen Dom.

Sollte dort eine Großveranstaltung sein – wie regelmäßig im Dezember und Januar (Weihnachtsmarkt) – dann weichen wir auf den Haus-Vogteiplatz aus.

Wir bemühen uns, jedesmal eine Einladung zu schreiben. Sie sind zu finden auf unserer Homepage http://www.friedensgebet-berlin.de/termine.html

Ton und Fotos von Friedensgebet

Eine Antwort zu Interreligiös

  1. Die Gruppe Interreligiöses Friedensgebet trifft sich immer am ersten Sonntag eines Monats zu einer Mahn- wache und einem Friedensgebet um 15.00 Uhr (meist) auf dem Gendarmenmarkt vor dem Deutschen Dom – Info und V.i.S.d.P.: Reinhard Schaenke, Sieglindestr. 6, 12159 Berlin, Tel.: 8540 1500
    Internet: http://www.friedensgebet-berlin.de
    Die Teilnehmer der Gruppe Interreligiöses Friedensgebet Berlin bekräftigen ihre interreligiöse und ökumenische Gesinnung durch Annahme der Botschaften aus der Welt des Hinduismus und der Buddhisten, mit einem monatlichen Gesprächsangebot im Interkulturellen Haus in Berlin-Schöne- berg in der Gemeinde der deutschsprachigen Muslime, durch Verbundenheit mit den Anliegen der katholischen Ordensleute gegen Ausgrenzung sowie mit der „Politischen Vesper“ in der evangelisch- reformierten Gemeinde in der Französischen Friedrichstadtkirche. Dazu lädt vierteljährlich die Niederländisch-Ökumenische Gemeinde (Hendrik-Kraemer-Haus) ein.
    Die Gruppe Interreligiöses Friedensgebet erhielt 2010 den „Drei-Königs-Preis“, den der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin vergibt.
    Die Gruppe ist Gründungsmitglied des „Berliner Forum der Religionen“ . Unser Selbstverständnis
    Wir sind Frauen und Männer aus verschiedenen Religionen und Weltanschauungen, darunter Hindus, Buddhisten, Juden, Christen und Muslim. Uns verbindet das Wissen um das große Geheimnis des Heiligen, welches sich in jedem Menschen und in der gesamten Schöpfung verbirgt und offenbart. In diesem lebendigen, spirituellen Geschehen finden wir Zugang zu unserem Ursprung und zu Gott mit seinen unzähligen Namen.
    Wir sind zuversichtlich: Das Verlangen nach einem lebensbewahrenden Frieden wird die Menschen aller Religionen und Geistesströmungen zusammenführen. Deshalb verstehen wir uns als spirituell orientierte Friedensstifter. Im Lauf des vergangenen Jahrhunderts erstarkte die Bewegung interreligiöser Friedensgebete. Als im Mai 2002 Präsident George W. Bush in Europa um Verbündete für seine militärischen Absichten warb, traten wir erstmals an die Öffentlichkeit.
    Gegen den Missbrauch von Religionen als Mittel zur gewaltsamen Durchsetzung von Interessen setzen wir durch unser gemeinsames Beten unter freiem Himmel ein Zeichen. Uns bewegen dabei vor allem drei Anliegen:
    Gemeinschaft: Das Heilige in uns und zwischen uns kann von allen Menschen als gegenwärtig erfahren werden. Wir können ihm begegnen und uns von ihm verändern lassen. So gelangen wir zu einer Freiheit, die Menschenfreundlichkeit, Friedensbereitschaft und geschwisterlichen Umgang miteinander möglich macht.
    Öffentlichkeit: Wie selbstverständlich hat sich die Menschheit in Systemen festgefahren: Markt und Aktienkurse werden fast göttlich verehrt, soziale Konflikte und kulturelle Brüche in Kauf genommen. Ökonomische Überlegenheit und militärische Stärke, Aufrüstung und Krieg, sind oft eingesetzte Mittel der Politik. Mit unserem Gebet auf Straßen und Plätzen lösen wir uns aus den Erstarrungen des Alltags. Wir kommen unter freiem Himmel zusammen und sind Teil der Bewegung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.
    Wahrhaftigkeit: Wachsam für Impulse unserer Lebenswelt bringen wir die Lebensbedrohungen zur Sprache. Oft verbinden sich ausgeklügelte Lügensysteme mit unseren Vorurteilen und verhindern so, in den Mitmenschen unsere Geschwister zu sehen. Das monatliche Friedensgebet ist Ausdruck unseres Vertrauens auf die Zusage einer gerechten Welt: In ihr lassen wir uns gegenseitig gelten und sind dankbar getragen von dem großen, uns umhüllenden Geheimnis des Heiligen.
    Der geöffnete Kreis der Betenden auf dem Gendarmenmarkt ist eine Einladung an die Vorüber- gehenden zum Innehalten – und gibt den Blick frei für das Leitwort der Gruppe:
    Interreligiöses Friedensgebet – betend den Mut finden zum Sprechen.

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