Begleitung von existenziellen Erfahrungen

Dies Thema ist im Augenblick gefragt und wer kann dazu eine Erfahrung hier festhalten. Denn das Begleiten ist herausfordernd und führt auch leicht zu rel. Übergriffigkeiten (Missbrauch des Vertrauensvorschusses) oder bleibt inkompetent. Wir sammeln Anregungen diese Blockaden zu überwinden.

Über Diese Seite wurde eingerichtet von Christian Herwartz

Arbeiterpriester auf Rente Meine Webseiten: http://christianherwartz.wordpress.com Jesuit - http://www.jesuiten.org/jesuiten-in-deutschland.html geb. 1943 wohnhaft in Berlin Begleitet Übende bei Exerzitien auf der Straße siehe: strassenexerzitien.de, nacktesohlen.wordpress.com
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2 Antworten zu Begleitung von existenziellen Erfahrungen

  1. Barbara S schreibt:

    Der Begleitende muss in der Lage sein, von seiner Perspektive abzusehen, innerlich frei sein – as gibt meiner Meinung nach keinen besseren Uebungsweg als existentiell vesrtandenes Psychodrama, besonders den Rollentausch dabei, wo man lernt wie man sich anhoert, aus der Rolle des Begleiteten.

    • Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ja das ist ein guter und wichtiger Übungsweg. Doch das Begleiten wird technisch und kalt, wenn die eigenen Emotionen ganz unterdrückt sind. Deshalb werden die eigenen Erfahrungen wichtig, um zu einer emotionale Bezieh-ung zum Anderen zu finden, in der auch ein Rat (auch aus eigener Erfahrung) gegeben werden kann, ohne – und da gebe ich Ihnen mit dem Übungsweg recht – über-griffig zu werden, weil der Rollenwechsel geübt ist. Der Rollentausch ist die Basis aller Mitmensch-lichkeit. Levinas benannte diesen wichtigen Vorgang mit seiner Erfahrung unter Hitler und der Vernichtung seiner Familie: „Vom Gastgeber zur Geisel des Anderen werden“. Dies ist aus meiner Erfahrung wohl nur Gott mit seiner Liebe möglich, der Jesus als Gei-sel gab, um uns zu verstehen. Doch wir dürfen auch mit unseren Einschränkungen auf diesem Weg des Verstehens gehen, wenn wir mit unserem Urteil nicht absolut werden, weiter auf den Anderen hören und uns korrigieren lassen.
      Denn keiner steht über dem Anderen und weiß besser, was der andere fühlt.

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